Die Welt ist eine Kugel und wenn man die Welt von Oben betrachtet, was heute Dank Satelliten jederzeit möglich ist, sieht man wie klein wir Menschen als Wesen auf dieser Kugel sind. Aus dieser Perspektive ist es einfach nicht zu begreifen, warum die Menschen sich gegenseitig umbringen, bekriegen und betrügen. Warum muss der Frieden ein Traum sein, oder warum muss erst eine Weltkatastrophe passieren, bis die Menschen begreifen, dass alle in diesem Boot gleich sind.

Täglich sterben die Menschen auf dieser Erde durch Hunger, Armut, Kälte und Hitze. Der Mensch ist an sich in der Lage, den größten Teil an Menschentod zu vermeiden. Aber es geschieht nichts!

 

Afrika leidet unter Hunger und Gewalt, Südamerika durch Armut, Asien durch den Krieg uvm. In Nordamerika und in Europa produzieren die Menschen so viel an Umweltmüll, so dass die Welt darunter leidet.

 

Von Oben betrachtet, ein sinnloses Leiden. Sinnlose Kriege, sinnloses Blutvergiessen.

Die Zeit läuft und die Menschen, die sich bis gestern bekämpft haben, werden älter, sterben und an ihrer Stelle kommen andere, die sich mit dem gestrigen Feind anfreunden und gemeinsam den Freund vom Gestern bekämpfen. Der Kreislauf hört nie auf.

 

Auf die Frage nach dem Warum, gibt es aber noch keine Antwort. Und es wird weiterhin darauf keine Antwort geben, bis die Welt tatsächlich zu einem Dorf wird, in dem jeder weiß, er braucht die andere.

 

Oder es muss etwas Neues passieren.

 

Es muss auf der Suche nach Leben im All ein neuer Planet gefunden werden, auf dem auch der Mensch seinen Platz beanspruchen wird und dann gibt es für alle Menschen auf der Erde wieder einen neuen Feind: den „Marsmenschen“!

 

Ich lebe seit zwei Jahrzehnte in Deutschland. In einem Land mit Frieden und Wohlstand. Hier mache ich mir keine Gedanken über Hunger, Armut und Krieg.

Aber meine Angst vor einem Ende des Friedens hat auch hier in diesem Land noch nie aufgehört mich zu begleiten.

Ich habe eine Revolution eine Umwälzung der Gesellschaft im Iran miterlebt.

Eine Gesellschaft, in der die Menschen sich auch über die Ewigkeit des Friedens in ihrem Land sicher waren. Und doch gab es über Nacht eine neue Regierung, neue Herrschaft, Mord, Tod, Krieg, Vertreibung, Flucht usw.

 

das, was auch vor 60 Jahren in Deutschland gab. Und ich bin mir sicher, dass es auch hier nie eine Garantie für den Frieden geben kann.

Die Mauer zwischen Ost und West verschwand. Deutschland wurde wieder ein Deutschland, einig, Vaterland. Der Wohlstand musste über Nacht geteilt werden. Die Menschen, die heute mit 100,- Euro begrüßt wurden, wurden zu Risikofaktoren für die, die seit 50 Jahren einen Wohlstand gewohnt waren. Und die Menschen, die sich seit 50 Jahren nach dieser Einheit sahen, haben sich plötzlich als Verlierer gefühlt. Ein Land, einig, Vaterland (s.o.) wurde zur Zweiklassengesellschaft. Die Infrastruktur wurde zwar gebaut, die Städte wurden dennoch leer. Auf vielen neuen Strassen im Osten fahren kaum Autos und die viel befahrenen Strassen im Westen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand.

Politiker haben keine Antwort auf die Probleme, und die, die vielleicht eine Antwort hätten, wurden im Namen der Demokratie persönlich demontiert. Geld regierte vorher im Namen des „Kalten Krieges“ und heute regiert unter „Bewahrung des Abendlandes“ durch die „Gefahr des internationalen Terrorismus“ ein Feind, der noch weniger ein Gesicht hat, als der Osten. Ein Feind, der zwar barbarische Gedanken trägt, mit Schlappen durch die Wüsten laufen, und doch sind die Modernen Armeen nicht in der Lage sind, ihn zu besiegen.

Und, wenn wir wieder vom All die Erde betrachten, bekämpfen sich weiterhin die Menschen auf der Erde. Die Menschen bauen Mienen, Waffen, Panzer, Raketen . etc. und bringen sich gegenseitig um. Das Ganze im Namen der Demokratie, Glauben und Geld. Wie eben seit Jahrtausenden. Wir Menschen leiden in manchen Bereichen unter eine Krankheit namens Alzheimer. Wir lernen nie von der Vergangenheit und wir werden nie unsere Zukunft in Frieden gestalten können, da wir nur in diesem Moment leben. Auch dort, wo der Mensch zu zählen scheint, bergen sich Schulden für die zukünftige Generationen und mit jeder neuen Staatsverschuldung wächst die Gefahr, auch auf diesem Fleck der Erde den Frieden zu verlieren.

 

Genau aus diesem Grund ist jeder Mensch für sich, seine Zukunft und seine nächsten Generation verantwortlich. Wir müssen uns mehr in die Politik einmischen und die Politik nicht zur Privatsache von Parteien verkommen lassen, die im Namen der Menschen und des Volkes gewählt wurden, jedoch für die Interessen der Wirtschaft im Parlament sitzen.

Ich bin heute mehr den je darüber erstaunt, dass die religiösen Oberhäupter der Welt, sich neben den Staatsoberhäuptern ablichten lassen, die Hunderttausende von Soldaten zum Töten von Menschen befehligen. Auch den Soldaten geben sie eine Audienz um sie von ihren Schulden zu „befreien“. Auch jeder Soldat ist ein Mensch mit einer eigenen Verantwortung und kein Soldat ist nur ein Befehlsempfänger. Denn alle Menschen sind überall gleich.

In diesem Sinne, sollte jedes Handeln lediglich dem Frieden dienen.

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