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	<title>Dr. Mohammad R. Malmanesh</title>
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	<description>زمان ساعتی است که به عقب میگردد Die Zeit ist eine Uhr, die rückläuft!</description>
	<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:14:20 +0000</pubDate>
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		<title>Moderner Faschismus und Gedankenlosigkeit mancher CDU-Leute!</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mag sein, dass ich an dieser Stelle emotional handle und emontionalsbedingt schreibe. Es kann sein, dass ich nach kurzer Zeit diesen Artikel löschen werde. Aber Gefühle sind eben Gefühle und sie müssen ausgesprochen werden.
Heute habe ich in der Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung einen Aritkel über die Forderung eines IQ-Tests für die Migranten durch die CDU und aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mag sein, dass ich an dieser Stelle emotional handle und emontionalsbedingt schreibe. Es kann sein, dass ich nach kurzer Zeit diesen Artikel löschen werde. Aber Gefühle sind eben Gefühle und sie müssen ausgesprochen werden.</p>
<p>Heute habe ich in der Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung einen Aritkel über die Forderung eines IQ-Tests für die Migranten durch die CDU und aber auch CSU gelesen. Darin heißt es: &#8220;Der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Peter Trapp, sagte der <em>Bild</em>-Zeitung: &#8220;Ich bin für Intelligenztests bei Einwanderern.&#8221; <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/2.220/einwanderungspolitk-unionspolitiker-fordern-iq-test-fuer-zuwanderer-1.966379">Der Staat müsse bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die ihm nützen</a></strong>.&#8221;</p>
<p>Ich will nicht lange darüber reden, aber nur so viel aus meiner Dissertationsarbeit. Vielleicht kommt auch daher meine Empfindlichkeit, aber ich kann es mir nicht verkneifen:</p>
<p>Rassenhygeniker glaubten von sich selbst, eine neue Wissenschft zu betreiben. Biologie, Anthropologie und Soziologie waren ihre Bezugswissenschaften. Deutsche Rassenhygieniker sahen ihre Aufgabe darin, Deutschland zu einer starken, gesunden und leistungsfähigen Nation zu machen. Schon im Kaiserreich beschäftigen sich Rassenhygieniker mit Degenerationserscheinungen in der Gesellschaft, untersuchten die Belastung der Bevölkerung durch sogenannte &#8220;minderwertige&#8221; Menschen und arbiteten an bevökerungspolitischen Fragen.</p>
<p>Ziel der Rassenhygieniker war es, Einfluss auf die Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, in den Fürsorgeorganisationen und der Wohlfahrtspflege sowie in der Sozialpolitik zu erlangen. Dazu mussten sie sich um Aufmerksamkeit und Akzeptanz bemühen und ihre Lehre wissenschaftlich weiterentwickeln.</p>
<p>Ein Transportmittel der rassenhygienischen Konzeption in die Theorie und Praxis der Fürsorge hinein waren die Fachzeitschriften, über deren Lektüre die Fürsorger/innen mit den rassenhygienischen Argumenten vertraut gemacht wurden. Die Rassenhygieniker konnten in den Zeitschriften ihre Meinungen publizieren, um so ihre Denkweise in die Köpfe der Leser zu infiltrieren.</p>
<p>An dieser Stelle muss ich wieder an ein Zitat aus einer Zeitschrift aus dem Jahr 1934 denken:</p>
<p>&#8220;Kriminalität und Eugenik</p>
<p>Der Arzt im Kampfe gegen das Verberechen. Die biologische Verbrecher-Bekämpfung im neuen Deutschland - Vorbeugen ist besser als heilen!</p>
<p>Der Kampf gegen das Verberechen ist im neuen Deutschland keineswegs nur eine Angelegenheit der Justiz, ja in gewissem Sinne ist die Bedeutung des Arztes als Bekämpfer des Verberechens sogar noch wichtiger geworden. Die Justiz wird in den meisten Fällen erst eingereifen können, wenn das Vergehen oder Verberechen bereits geschehen ist, der Arzt aber kann unter Umständen viel wirksamer, als es etwa durch Sicherheitsverwahrung, Besserunganstalten usw. möglich ist, durch rein mediziische Maßnahmen einen Verberecher &#8220;heilen&#8221;, d.h. zum nützlichen Mitglied der Gesellschaft machen.&#8221; (Wolterek, Heinz: In: Neue Welt, März 1934, Heft 3, S. 85 f.)</p>
<p>Eine Reinheit der Gesellschaft herstellen zu wollen, bedeutet in erster Linie rein volkswirtschaftlich zu denken. Eine Selektion bedeutet stets zugleich eine Ausgrenzung. Die Verbindungen des Katholizismus und Protestantismus mit dem eugenischen Gedankengut des Nationsozialismus sind keine 100 Jahre her. Die Christlich Demokratische Union sollte sich, bevor ihre Leute solches Gedankengut durch die Zeitungen verbreiten, sich einmal mit den Folgen solchen Unsinns auseinandersetzen. Mag sein, dass sie dadurch nach Wählerstimmen fischen. Aber sie werden aus diesem trüben Fluss nur solche Fische fangen, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Solche, die der deutschen Gesellschaft, aber auch Volkswirtschaft, mehr schaden.</p>
<p>Heute verlangen sie einen IQ-Test für Einwanderer, aber wo ist die Grenze? Wenn einmal eine Institution für Neueinwanderer geschaffen wird, wer kann garantieren, dass morgen die bereits hier lebende Migranten nicht zum Test geschickt werden, und wenn es auch gut funkitoniert die HARZ-IV-Empfänger?</p>
<p>Vielleicht wäre keine schlechte Idee, wenn man für die Mitgliedschaft in die CDU auch einen solchen IQ-TEST einführen würde, oder?</p>
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		<title>Ein Land ist ein Teil der Welt!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 23:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist eine Kugel und wenn man die Welt von Oben betrachtet, was heute Dank Satelliten jederzeit möglich ist, sieht man wie klein wir Menschen als Wesen auf dieser Kugel sind. Aus dieser Perspektive ist es einfach nicht zu begreifen, warum die Menschen sich gegenseitig umbringen, bekriegen und betrügen. Warum muss der Frieden ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Die Welt ist eine Kugel und wenn man die Welt von Oben betrachtet, was heute Dank Satelliten jederzeit möglich ist, sieht man wie klein wir Menschen als Wesen auf dieser Kugel sind. Aus dieser Perspektive ist es einfach nicht zu begreifen, warum die Menschen sich gegenseitig umbringen, bekriegen und betrügen. Warum muss der Frieden ein Traum sein, oder warum muss erst eine Weltkatastrophe passieren, bis die Menschen begreifen, dass alle in </span><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">diesem Boot gleich sind.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Täglich sterben die Menschen auf dieser Erde durch Hunger, Armut, Kälte und Hitze. Der Mensch ist an sich in der Lage, den größten Teil an Menschentod zu vermeiden. Aber es geschieht nichts!</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Afrika leidet unter Hunger und Gewalt, Südamerika durch Armut, Asien durch den Krieg uvm. In Nordamerika und in Europa produzieren die Menschen so viel an Umweltmüll, so dass die Welt darunter leidet.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Von Oben betrachtet, ein sinnloses Leiden. Sinnlose Kriege, sinnloses </span><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Blutvergiessen.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Die Zeit läuft und die Menschen, die sich bis gestern bekämpft haben, werden älter, sterben und an ihrer Stelle kommen andere, die sich mit dem gestrigen Feind anfreunden und gemeinsam den Freund vom Gestern bekämpfen. Der Kreislauf hört nie auf.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Auf die Frage nach dem Warum, gibt es aber noch keine Antwort. Und es wird weiterhin darauf keine Antwort geben, bis die Welt tatsächlich zu einem Dorf wird, in dem jeder weiß, er braucht die andere. </span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Oder es muss etwas Neues passieren.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Es muss auf der Suche nach Leben im All ein neuer Planet gefunden werden, auf dem auch der Mensch seinen Platz beanspruchen wird und dann gibt es für alle Menschen auf der Erde wieder einen neuen Feind: den &#8220;Marsmenschen&#8221;!</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich lebe seit zwei Jahrzehnte in Deutschland. In einem Land mit Frieden und Wohlstand. Hier mache ich mir keine Gedanken über Hunger, Armut und Krieg.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Aber meine Angst vor einem Ende des Friedens hat auch hier in diesem Land noch nie aufgehört mich zu begleiten.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich habe eine Revolution eine Umwälzung der Gesellschaft im Iran miterlebt.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Eine Gesellschaft, in der die Menschen sich auch über die Ewigkeit des </span><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Friedens in ihrem Land sicher waren. Und doch gab es über Nacht eine neue </span><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Regierung, neue Herrschaft, Mord, Tod, Krieg, Vertreibung, Flucht usw.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">das, was auch vor 60 Jahren in Deutschland gab. Und ich bin mir sicher, </span><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">dass es auch hier nie eine Garantie für den Frieden geben kann.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Die Mauer zwischen Ost und West verschwand. Deutschland wurde wieder ein Deutschland, einig, Vaterland. Der Wohlstand musste über Nacht geteilt werden. Die Menschen, die heute mit 100,- Euro begrüßt wurden, wurden zu Risikofaktoren für die, die seit 50 Jahren einen Wohlstand gewohnt waren. Und die Menschen, die sich seit 50 Jahren nach dieser Einheit sahen, haben sich plötzlich als Verlierer gefühlt. Ein Land, einig, Vaterland (s.o.) wurde zur Zweiklassengesellschaft. Die Infrastruktur wurde zwar gebaut, die Städte wurden dennoch leer. Auf vielen neuen Strassen im Osten fahren kaum Autos und die viel befahrenen Strassen im Westen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Politiker haben keine Antwort auf die Probleme, und die, die vielleicht eine Antwort hätten, wurden im Namen der Demokratie persönlich demontiert. Geld regierte vorher im Namen des &#8220;Kalten Krieges&#8221; und heute regiert unter &#8220;Bewahrung des Abendlandes&#8221; durch die &#8220;Gefahr des internationalen Terrorismus&#8221; ein Feind, der noch weniger ein Gesicht hat, als der Osten. Ein Feind, der zwar barbarische Gedanken trägt, mit Schlappen durch die Wüsten laufen, und doch sind die Modernen Armeen nicht in der Lage sind, ihn zu besiegen.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Und, wenn wir wieder vom All die Erde betrachten, bekämpfen sich weiterhin die Menschen auf der Erde. Die Menschen bauen Mienen, Waffen, Panzer, Raketen . etc. und bringen sich gegenseitig um. Das Ganze im Namen der Demokratie, Glauben und Geld. Wie eben seit Jahrtausenden. Wir Menschen leiden in manchen Bereichen unter eine Krankheit namens Alzheimer. Wir lernen nie von der Vergangenheit und wir werden nie unsere Zukunft in Frieden gestalten können, da wir nur in diesem Moment leben. Auch dort, wo der Mensch zu zählen scheint, bergen sich Schulden für die zukünftige Generationen und mit jeder neuen Staatsverschuldung wächst die Gefahr, auch auf diesem Fleck der Erde den Frieden zu verlieren.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Genau aus diesem Grund ist jeder Mensch für sich, seine Zukunft und seine nächsten Generation verantwortlich. Wir müssen uns mehr in die Politik einmischen und die Politik nicht zur Privatsache von Parteien verkommen lassen, die im Namen der Menschen und des Volkes gewählt wurden, jedoch für die Interessen der Wirtschaft im Parlament sitzen.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich bin heute mehr den je darüber erstaunt, dass die religiösen Oberhäupter der Welt, sich neben den Staatsoberhäuptern ablichten lassen, die Hunderttausende von Soldaten zum Töten von Menschen befehligen. Auch den Soldaten geben sie eine Audienz um sie von ihren Schulden zu &#8220;befreien&#8221;. Auch jeder Soldat ist ein Mensch mit einer eigenen Verantwortung und kein Soldat ist nur ein Befehlsempfänger. Denn alle Menschen sind überall gleich.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">In diesem Sinne, sollte jedes Handeln lediglich dem Frieden dienen.</span></p>
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		<title>Auseinandersetzung mit dem TOD!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 23:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der TOD kommt zwangsläufig nach dem Leben. Denn ohne Leben auch kein Tod. Sehr oft wünsche ich mir, nicht geboren worden zu sein, um nicht an den Tod denken zu müssen. Aber das einzige, was man im Leben nicht wiederrückgängig machen kann, ist eben das Leben. Nun bin ich da, nun muss ich auch irgendwann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Der TOD kommt zwangsläufig nach dem Leben. Denn ohne Leben auch kein Tod. Sehr oft wünsche ich mir, nicht geboren worden zu sein, um nicht an den Tod denken zu müssen. Aber das einzige, was man im Leben nicht wiederrückgängig machen kann, ist eben das Leben. Nun bin ich da, nun muss ich auch irgendwann sterben. Die Erleichterung bei diesen Gedanken liegt an der Tatsache, dass man nicht wissen kann, wann die Zeit zum Sterben da ist. Was wiederum sicher ist, ist, dass man das Sterben eben nur einmal erfahren kann, wie man eben das Leben. Die Einmaligkeit des Lebens liegt eben darin.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Die allgegenwärtige Frage im Kopf aller Menschen, die fähig zum Denken sind, lautet eben warum bin ich geboren? Was ist der Sinn des Lebens? Was wünscht man sich erreicht zu haben, wenn man wüsste, morgen ist das Leben zu Ende?</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Diese Fragen tauchen sehr schnell in den Jungen Jahren eines Menschen auf. In einer Zeit, in der die Fähigkeit des Geistes noch nicht so entwickelt ist. Das erzeugt Angst! Angst vor dem Sterben, ohne das Leben einmal in vollen Zügen genossen zu haben. Angst vor dem Tod, ohne den Sinn des Lebens gefunden zu haben. </span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Aber glaubt man, mit der Zeit eine definitive und zufriedenstellende Antwort finden zu können, je älter man wird, täuscht man sich, denn auch in späteren Jahren kann man nicht wissen, ob darauf eine Antwort zu finden ist.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Für mich glaube ich sehr früh eine Antwort gefunden zu haben.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Für mich stellt sich der Sinn des Lebens in eines dar:</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich möchte, wenn ich den Moment des Sterbens erreiche, wissen, dass ich im Laufe meines Lebens nur im Kopf eines Menschen einen einzigen Millimeter Positives bewegt habe. Denn nur dadurch weiß ich, dass mein Leben einen Sinn hatte.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Die Frage für mich, auf die ich noch heute keine Antwort habe, lautet, ob ich je in der Lage war, bzw. wäre, eine solche Bewegung erzeugt zu haben, bzw. zu erzeugen. Ich hoffe nur, dass ich das <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>im Moment des Todes weiß.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich bin fest der Überzeugung, dass die schwierigste Aufgabe eines Menschen in seinem Leben darin besteht, eben ein Mensch zu sein. Nichts im Leben ist schwieriger als das. Daher glaube ich auch fest daran, dass es dem lieben Gott gänzlich egal ist, ob und an was wir glauben. Es ist ihm lediglich wichtig, dass wir unseren Namen „Mensch“ würdig sind.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ich weiß, dass es ein täglicher Kampf eines jeden Menschen ist es, als Menschen zu leben.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Denn da die Vorgaben dafür im Alltag nicht göttlich sind, sondern von Menschen definiert. Also man ist sehr oft, in der öffentlichen Meinung dann ein Mensch, wenn man den gesellschaftlichen Normen der Gesellschaft, in der man lebt, entspricht. Wenn man das tut, was die Gesellschaft von einem erwartet. Aber ist im Kern die Wahrheit das, was die Gesellschaft als Wahrheit zu glauben weiß?</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Demnach war ich sehr oft kein guter Mensch. Natürlich nicht. Denn sehr oft bin ich ein Mensch mit allen menschlichen Schwächen für dies und jenes&#8230;..</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Vor zwei Monaten habe ich eine sehr gute Freundin verloren. Sie war krank und ist mit 41 einige Tage nach ihrem Geburtstag gestorben. Ich habe sie im Sarg gesehen. Ihr Gesicht gesehen. Ich habe mich von ihr verabschieden können. Aber seit diesem Moment hat für mich der Tod ein neues Gesicht. Ein realeres Gesicht. Ich habe Erde auf ihren Sarg geworfen. <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Ihr Gesicht geht mir nicht mehr aus dem Kopf.</em> Bei dieser Erfahrung gibt es für mich nur einen einzigen beruhigenden Gedanken. Die Gewissheit darüber, dass sie den Sinn ihres Daseins voll und ganz erfüllt hat. Denn ich weiß, dass sie nicht nur in dem Kopf eines Menschen, sondern in einigen Köpfen einige Millimeter und Zentimeter bewegt hat.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Ihr Tod hat mir wieder eine Wahrnehmung vom Leben und Tod bestätigt. Ich habe wahrscheinlich wie viele andere Menschen das Gefühl und den Eindruck, dass die guten Menschen eher sterben als die schlechten. Deses &#8221;Erkenntnis&#8221; stellt mich vor das Dilemma, eher sterben zu wollen oder gar nicht. Denn, wenn ich es schaffe ein guter Mensch zu sein, demnach werde ich auch früher sterben. Will ich nicht früh sterben, muss ich mich darum bemühen ein schlechter Mensch zu sein. Das ist leicht gesagt, aber ist ein schwerer Gewissenskonflikt.</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Selbst da frage ich mich, was ist gut und was ist schlecht? Ist das, was wir nach unserer gesellschaftlichen Wahrnehmung als schlecht betrachten, im Sinne der Wahrheit auch in der Tat schlecht?</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Also schaffe ich schlecht zu sein, wenn ich schlecht sein will, und mich darum bemühe? Oder beruhige ich mein Gewissen, um nicht früh sterben zu wollen und doch sterbe ich früher, weil ich auf der anderer Seite versuche ein guter Mensch zu sein? </span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Wer kann diese ganze Fragen beantworten? </span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Und doch jeder, der diese Zeilen liest, wird sagen, oh Mensch, dieser Mensch ist wahrlich verrückt!</span></p>
<p class="FreieFormA" style="line-height: 19pt; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Times&quot;,&quot;serif&quot;; color: windowtext; font-size: 14pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman';">Mag sein, dass ich in diesem Sinne verrückt bin. Aber das ist die Folge der Auseinandersetzung mit dem TOD!</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aktuelle Situation im Iran. Ein Vortrag an der Uni-Marburg - August 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 21:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein persönlicher Hintergrund: 
  
Ich bin im Iran geboren, war 15 als die Revolution begann. Die Revolution habe ich aktiv als Gymnasiast erlebt. Den Sturz des Schahs habe ich bewusst miterlebt. Ich habe der Ankunft Khomeinis entgegengefiebert. 
Die letzten zwei Jahren meiner Gymnasialzeit bin ich an jedem Donnerstag hinter den Märtyrern vom großen Platz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Mein persönlicher Hintergrund:</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Ich bin im Iran geboren, war 15 als die Revolution begann. Die Revolution habe ich aktiv als Gymnasiast erlebt. Den Sturz des Schahs habe ich bewusst miterlebt. Ich habe der Ankunft Khomeinis entgegengefiebert.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die letzten zwei Jahren meiner Gymnasialzeit bin ich an jedem Donnerstag hinter den Märtyrern vom großen Platz in Isfahan bis zum Märtyrerfriedhof gelaufen, war bei den großen Freitagsgebeten dabei und erlebte den ersten Golfkrieg zwischen Iran und Irak als Soldat. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Entstehung der damals paramilitärischen Organisation Basij habe ich im Rahmen der Bürgerwehr zum Beginn der Revolution als begeisterter Jugendlicher mitbekommen, bis hin zur darauf folgenden Rolle der Sepah e Pasdaran (Revolutionswächter).</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Als Jugendlicher habe ich täglich die Zeitungen gesammelt und binden lassen, um ein Tagebuch der Revolution zu erstellen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nun bin ich seit 22 Jahren aus dem Land und doch verfolge ich jede Bewegung im Iran. In den letzten Jahren habe ich bisher zehn Exkursionen in den Iran durchgeführt und kenne das Land kulturell und geografisch sehr gut. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Meine These:</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Meine These lautet, die aktuellen Ereignisse im Iran stellen eine Notwendigkeit auf dem Weg der Demokratisierung im Land dar und historisch-politisch betrachtet dient diese Situation dem Land mehr als sie ihm schadet. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Ausgangspunkt:</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Mit dem Islam als politischer Faktor befassen wir uns im Iran offiziell seit 1501, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span> seit der Entstehung der Safawiden-Dynastie. Der Islam wurde zur Staatsreligion und seitdem auch ein einflussreicher Faktor sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Die Safawiden haben ca. 200 Jahren regiert bis Mahmoud Afghan das Land an sich nahm und die Afghanen-Dynastie 1722 gründete. Nun hat es wieder 253 Jahren gedauert, bis Iran wieder das bekam, was er 1501 hatte, nämlich den Islam als Staatsreligion. Der Unterschied: wir befinden uns jetzt in der Moderne. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Geschichte Irans verlief immer unter einer politischen Gegebenheit, nämlich unter einer Ein-Mann-Herrschaft!</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Monarchie war des Landes Schicksal. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nun entstand 1979 zum ersten Mal in der Geschichte Irans eine Republik. Ausgerechnet eine islamische. Allein diese Tatsache stellt zwei Revolutionen für den Iran dar. Einmal herrscht zum ersten Mal politisch betrachtet nicht eine Herrschaftsfamilie und zum zweiten der Islam mit einer modernen Herrschaftsform, nämlich der Republik.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Wahl des Islams als ein politisches System war für Iraner die Rückkehr zu ihrer Glaubenswurzel, zum eigenen ICH, um dadurch den Weg zur Demokratie zu ebnen.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Historisch betrachtet behaupte ich, dass die Islamische Republik für Iran nie das Ziel, sondern nur der Weg war. Das Ziel ist eine Demokratie losgelöst von Religion und losgelöst von einer Monarchie. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Bei den aktuellen Ereignissen kann man von zwei politischen Thesen ausgehen. Entweder sind diese Ereignisse ein punktuelles Geschehen und zwar ohne einen <span style="mso-spacerun: yes;"> </span> historischen Hintergrund oder sie sind als Folge der bisherigen Geschichte des Landes zu begreifen. Ich plädiere für die zweite These. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Republik ist gerade 30 Jahre alt. Eine Republik in einem Land mit 2500-jähriger Monarchie. In einem Land, in dem es fast nie Parteien gegeben hat. Selbst in dieser Republik gibt es offiziell keine politischen Parteien. Was wir eben erleben ist die Entstehung eines Mehrparteiensystems mit eigener Geschichte. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Eine Partei die nicht eben konstruiert wird, sondern Parteien, die durch Massen mit unterschiedlichen Ansichten entstehen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">In dieser Auseinandersetzung lernen die Menschen die Grundzüge der Demokratie. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Menschen haben die Möglichkeit zu begreifen, dass man in diesem Land nicht ein System von heute auf morgen ändert, sondern durch Wahrnehmen, Annehmen und Verändern. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nach 30 Jahren haben auch die Exiliraner begriffen, dass man mit der Parole „Tod der Islamischen Republik“ nichts ändern kann. Man kann dadurch die Veränderungen nur verzögern. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Sie sind zum ersten Mal in Massen zur Wahlen gegangen. Das Ergebnis ist politisch-historisch betrachtet nicht wichtig. Wichtig sind die Haltung und die Ereignisse danach. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Vor fast fünf Jahren hat man mich gefragt, was glaubst du, wer die Wahlen gewinnen wird. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Ich habe geantwortet, ich hoffe zwar nicht, dass die Konservativen gewinnen, aber für die Zukunft des Landes halte ich es für eine bessere Lösung, wenn die Erzkonservativen die Macht übernehmen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Entstehung der Reformisten war die erste „natürliche“ politische Entwicklung im Iran nach der Revolution. Nun aber waren gerade die Konservativen die Wächter der Ideale der Revolution und die Anwälte der Märtyrerfamilien, die Ihre Ideale als verloren betrachteten. Damit begann das Zweiparteiensystem in einem Ein-Gottes-Staat. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Reformisten haben die politische Macht 1997 mit Chatami erhalten aber die Konservativen hatten die Fäden durch Chamenei fest in der Hand. Das bedeutete die Schwächung der Reformisten, und die Bevölkerung glaubte an ihre Unfähigkeit. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nun 2004 musste das Land sich „automatisch“ wieder zu den Normen der Revolution besinnen, zurück zu den revolutionären Wurzeln, um später zu begreifen, dass die Ideologie alleine niemanden satt macht. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Zwei Monaten vor den Wahlen war ich im Iran. Eine Ärztin hat mich nach meiner Meinung zu den Wahlen gefragt. Ich sagte, für die Zukunft des Landes hoffe ich auf einen Gewinn der Konservativen. Denn die Wähler brauchen mindestens zwei Wahlperioden, um die Misserfolge der Konservativen zu begreifen und das wahre Gesicht der Ultra-Orthodoxen zu erkennen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nun, heute haben die Konservativen an sich mit ihrem Verhalten (nennen wir es vorsichtig Wahlbetrug) dem Volk den besten Dienst erwiesen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Sie haben die Spaltung der politischen Kräfte beschleunigt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Parteienbildung entwickelt sich schneller und selbst wenn die Reformisten diese Auseinandersetzung gewinnen würden, würden auch sie sich nach einer Machtübernahme erneut spalten, so wie heute schon der konservative Lager sich spaltet.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die jungen Menschen haben 1997 ihr Stimmrecht wahrgenommen und es gewann Chatami. Die erste Erfahrung mit der selbst gewählten Regierung führte zur Frustration, weil es ihnen an politische Erwartungen fehlte. Daher haben sie 2004 die Wahlurnen vermieden und die Folgen ihres Nichtwählens wiederum mit der Wahl Ahmadinejads erfahren müssen. Diesmal haben fast 85% der Wähler ihr Stimmrecht wahrgenommen. Die Folgen sind uns bekannt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Und damit zurück zu der am Anfang erwähnten These, dass die Ereignisse heute eine notwendige Folge der politischen Entwicklung im Iran sind und, dass sie dem Land mehr nützen als sie ihm schaden. Darum sollten wir die Ereignisse, wie schlimm sie auch sind, historisch als einen positiven Schritt zur Demokratie im Land betrachten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Perspektiven:</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Selbst, wenn „die Partei<em> </em>Chameneis“ und Ahmadinejads (denn wir haben im Moment keine abschließenden Namen für sie) eine Weile an der Macht bleiben, sie werden auf viele Probleme des Landes keine Antwort finden. Denn dieses Land kann nur regiert werden, wenn die politischen Kräfte lernen miteinander demokratisch umzugehen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Heute haben wir in diesem Land keine politische Alternative als Antwort auf die islamische Republik. Wir müssen aus dem bestehenden System etwas Neues bauen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Dazu gehört, dass man nie vergisst, dass es im Iran auch Ultrakonservative als einen politischen Faktor gibt. Wenn man mit ihnen nicht demokratisch leben kann, muss man nicht erwarten, dass die Konservative auf einer demokratischen Grundordnung mit anderen umgehen.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Wechselwirkung nach Außen</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">An dieser Stelle vertrete ich die These, dass das, was Iran als politische Entwicklung (oder besser gesagt: Erfahrung) hinter sich hat, haben Länder wie Afghanistan, Türkei, Ägypten, Libanon und einige mehr vor sich. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Hätte jemand aus der Zeit der Französischen Revolution behauptet, jene Revolution würde Europa veränderen, man hätte ihn für verrückt erklärt.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Aber warum soll diese politische Veränderung im Iran nicht auch die Region als ganzes (positiv) beeinflussen?</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wäre sie ohne Einflusspotential, müsste die Begegnung des Westens mit der Islamischen Republik anders aussehen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">In den letzten 30 Jahren haben wir sehr oft über den Export der Revolution gehört. Die Bewegung der Ideen - hat ja uns die Geschichte gezeigt - lässt sich nicht aufhalten.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wir im Westen müssen lernen, Kriege zu vermeiden, auf die in der Region vorhandenen Fragen auch die richtigen Antworten zu finden, auch wenn sie uns nicht gut tun und uns nicht schmecken. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">In Algerien hat man die von Innen entstandene (islamische) Bewegung gestoppt, um das Land noch weiter unter Kontrolle zu halten. Der Preis dafür war auch staatliche Gewaltherrschaft, die toleriert wurde. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Damit hat man nur die geschichtlich notwendige Entwicklung verzögert aber nicht gestoppt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Beispiele sind zahlreich, aber die Region des Nahen und Mittleren Ostens wird so lange nicht zur Ruhe kommen, bis die Menschen ihren eigenen Entwicklungsweg gehen, um dadurch ein eigenes demokratisches Ziel zu finden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Setzen wir das Wohl des Menschen als Endziel unseres Tuns und Handelns, müssten wir merken, dass seit 2003 im Irak mehr als 300.000 Zivilisten getötet sind. Allein in den letzten zehn Tagen mehr als 250 Tote. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Darum haben die Iraner gelernt, dass eine Veränderung nicht von Außen, sondern von Innen kommen sollte. Denn, wer von Außen kommt, kommt nicht nur, um Demokratie zu bringen, sondern, um den Gewinn mitzunehmen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Und dieser Prozess, nennt sich politische Wechselwirkung in der Region, wobei andere auf den Iran schauen und Iran auf die Anderen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 15pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span> </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich am 27. September wählen gehe?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde sollte man sich wie beim Kleidungskauf über den Stil und die Richtung bewusst sein, damit man weiß, wo und in welcher Abteilung man sich etwas aussucht. In der Politik ist es nicht anders. Wichtig ist eine Entscheidung über den politischen Stil und die politische Richtung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong>Wahlen sind in erster Linie eine Richtungsentscheidung!</strong> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Es ist sehr erstaunlich, dass </span> </span> <span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Menschen beim Kauf von Kleidung zig Mal in die Umkleidekabine gehen, sich fünfmal im Spiegel anschauen und nach der Meinung der Begleiterin oder des Begleiters fragen, bis sie sich für ein Kleid, einen Anzug, ein Rock oder eine Hose entscheiden, während sie aber oft Wählen gehen, ohne sich über ihren<span style="mso-spacerun: yes;">  </span> wichtigen Kreuz beraten lassen.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die grundsätzliche Frage bei einem Wahlkreuz ist, in welche Richtung eine Staatspolitik gehen soll. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Im Grunde sollte man sich wie beim Kleidungskauf über den Stil und die Richtung bewusst sein, damit man weiß, wo und in welcher Abteilung man sich etwas aussucht. In der Politik ist es nicht anders. Wichtig ist eine Entscheidung über den politischen Stil und die politische Richtung.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Eine Konservative, die sich im Grunde mit Veränderungen schwer tut, eine sozialdemokratische, die demokratisch ist und sich für eine soziale Gerechtigkeit stark macht. Eine Liberale, die sich für einen freien Markt interessiert und ihre Entscheidung vom Wohl des Kapitals und der Wirtschaft abhängig macht. Eine Grüne, die der Meinung ist, dass das Leben an sich in einer gesunden Natur stattfinden sollte, bevor man sich mit der Richtungsfrage des Lebens beschäftigt. Eine linke Politik, die im Grunde auch konservativ ist,<span style="mso-spacerun: yes;">  </span> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">am bestehenden festhält, jedoch radikal in eine andere Richtung geht und schließlich eine Rechte, die außer an sich an Niemanden glaubt, sich nicht nur an dem Gestrigen, sondern am Vor-Vorgestrigen hält und erst alles vernichten will, bevor sie mit dem Aufbau beginnt. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Ich weiß, dass dies sehr vereinfacht dargestellt ist, aber es ging hierbei nur um die grobe Richtung. Ein Kreuz auf einem Stimmzettel ist also zunächst eine Richtungswahl. So wie im persönlichen Leben, muss man sich zunächst über das Ziel Gedanken machen. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Koalition bedeutet daher eine Kombination. Wir können entweder ein Kleid oder einen Anzug in einer Einheitsfarbe kaufen, oder aber verschiedene Farben miteinander kombinieren. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Das ist auch der Grund, warum man in der Politik<span style="mso-spacerun: yes;">  </span> Farbe bekennen sollte. Denn Farbe bedeutet Richtung.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nach 22 Jahren Lebenserfahrung in Deutschland habe ich zwei Tabufragen des Alltags gelernt, die man Niemandem offen stellen darf: </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">1. Wie viel verdienst Du? </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">2. Welche Partei wählst du? </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Ich will das weder thematisieren noch bewerten. Das ist lediglich eine Feststellung. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Denn überall außer in Deutschland, sind das zwei ganz normale Fragen. Dieser Ansatz soll zwar zum Nachdenken anregen, an dieser Stelle jedoch nicht weiter untersucht werden.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nun zu mir persönlich: Bei mir war die Richtungswahl nicht leicht. Auch wenn ich nur 10 - 20 Minuten oder manchmal auch nur einen Probegang brauche, um Kleidung zu kaufen, hat es bei mir mit der richtigen Richtungswahl in der Politik fast 40 Jahre gedauert. Dafür musste ich erst noch einiges erfahren. Eine Revolution im Iran mit Weltbedeutung. Einen Krieg zwischen dem Iran und Irak, der Millionen von Menschen das Leben kostete. Eine Aus- und Einwanderung, ein Studium der politischen Wissenschaft, eine Auseinandersetzung mit der deutschen und internationalen Politik und eine intensive Beschäftigung mit dem Christentum und dem Islam, bis ich mich nun für eine sozialdemokratische Richtung in der Politik entschieden habe. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Sozialdemokratie war für mich kein Kompromiss sondern eine Wahl. Wichtig war mir, in Anbetracht einer durchlebten Revolution die Demokratie und in Anbetracht der ungleichen Lebensverhältnisse der Menschen das Soziale. Diese beiden Begriffe bedeuten für mich die Richtung. Das Tragen der sozial-demokratischen Fahne bedeutet jedoch eine enorme Verantwortung, denn nichts ist schwerer im Leben, als die Bildung<span style="mso-spacerun: yes;">  </span> sozialer Demokratie. Das sind Begriffe, die zeitlos und grenzenlos sind. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Am 27. September ist Wahltag in Deutschland, aber mit unseren Stimmen gestalten wir zum Teil auch die Europa- und Weltpolitik. Daher ist der Gang zu den Wahlurnen ein Muss.</span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Es ist wichtig wählen zu gehen, weil wir dadurch nicht nur mitbestimmen, wer uns im Bundestag und in der bundesdeutschen Regierung vertritt, sondern auch wen wir zu den Verhandlungen in weltpolitischen Fragen entsenden. Regierungen entscheiden über Krieg und Frieden. Sie entscheiden mit bei der Ressourcenverteilung, über die Vergabe internationaler Kredite, beim Erlassen der Staatsschulden, bei den Umweltabkommen und und und. Daher ist es ungemein wichtig sich über seine Stimme Gedanken zu machen, bevor man vor der Wahlurne steht und sein Kreuz macht. </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Denn man darf eines nicht vergessen, auch das Hakenkreuz kam durch das Kreuz auf dem Stimmzettel zustande.</span> </span></p>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 20:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Leserin, lieber Leser,
hier befinden Sie sich auf einer völlig privaten Seite. Natürlich freue ich mich, dass Sie hier sind. Denn die Welt wird mit jedem Tag kleiner als tags zuvor. Je kleiner die Welt um so rasanter die Geschwindigkeit und kürzer die Zeit zum Erreichen des Zieles.
Noch vor einigen wenigen Jahren hatte ein Mensch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-118  aligncenter" title="mohammad-aa_pp" src="http://www.malmanesh.de/wp-content/uploads/2009/02/mohammad-aa_pp.jpg" alt="mohammad-aa_pp" width="384" height="262" /></p>
<p style="text-align: left;">Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>hier befinden Sie sich auf einer völlig privaten Seite. Natürlich freue ich mich, dass Sie hier sind. Denn die Welt wird mit jedem Tag kleiner als tags zuvor. Je kleiner die Welt um so rasanter die Geschwindigkeit und kürzer die Zeit zum Erreichen des Zieles.</p>
<p>Noch vor einigen wenigen Jahren hatte ein Mensch, der eine Idee, einen Gedanken, eine Meinung hatte, viel Zeit, um diese zu äußern, zu veröffentlichen -  und es blieb für eine Weile aktuell. Heute ist das, was man vor einer Stunde gedacht oder gar gemeint hat, bereits veraltet. Denn die Geschwindigkeit der Informationen aus aller Welt ist ins Unfassbare gestiegen.</p>
<p>Noch vor zwei oder drei Jahren war eine Homepage aktuell, wenn sie einen Monatsstempel hatte. Heute ist auf einer Homepage eine Uhr installiert und ein Text von vor zwei Stunden kann bereits überholt sein.</p>
<p>Hier möchte ich nicht dieser Entwicklung nachhelfen. Hier möchte ich in aller Ruhe Themen ansprechen, die mich als Person bewegen. Ich möchte Sie über meine Seminare, Exkursionen und sonstigen Aktivitäten informieren.</p>
<p>Natürlich freue ich mich über Meinungen und Kommentare.</p>
<p>Ich hoffe, Sie können aus diesen Seiten etwas mitnehmen, aber auch bei Ihrem Besuch einen &#8220;Fußabdruck&#8221; hinterlassen.</p>
<p>Danke</p>
<p>Malmanesh</p>
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